Die Wasserrebellen von Königsbrunn


08.10.2012

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Herr Wolfgang Leis wandte sich mit E-Mail vom 21.09.2012 an Herrn Köhler und fragte nach der Herkunft der Schulden in Höhe von 8 Mio € und der Verwendung des Geldes. Er nahm dabei Bezug auf „wiederholte Berichte in der Zeitung“. Die Zahl sei auch mehrfach im Zusammenhang mit der Problematik der Wasserabgabe-/ Entwässerungssatzung genannt worden. Auch nach Rückfragen im Stadtarchiv konnten keine wiederholten Zeitungsberichte über 8 Mio Schulden entdeckt werden. Ledigleich ein Leserbrief vom 23.08.2012 (KöZ Nr. 194, S. 3) erwähnt die 8 Mio mehrfach. Dort heißt es u. a.: „Die Stadtverwaltung hat bei den Wasserwerken einen Schuldenberg von 8 Mio € angehäuft ....“  Sollte hier Bezug genommen worden sein auf den Artikel „Nach 50 Jahren zur Kasse gebeten“ vom 13.08.2012, so sei vorsorglich darauf hingewiesen, dass es sich hier lediglich um die Gegenüberstellung von Investitionskosten und Einnahmen von Herstellungsbeiträgen handelt. Diese lässt keine Rückschlüsse auf die Schulden zu.  Wir werden Herrn Leis um Erläuterung bitten, woher die 8 Mio kommen.  Woher die 8 Mio kommen, konnte unsererseits nicht nachvollzogen werden. Die Stadtwerke haben keine 8 Mio Schulden bei den Wasserwerken. Auch der Schuldenstand der Stadt selbst ist keine 8 Mio. Er wird, wie im Haushaltsplan für 2012 jederzeit nachgelesen werden kann, am 31.12.2012 genau 5.875.010 .-- € betragen. Dort im Haushaltsplan sind auch die bestehenden 13 Kredite mit Dauer und Zinsbindung aufgelistet. Für genau welche Investitionen welche Kredite verwendet wurden, ließe sich nur mit er-heblichem Mannstundenaufwand über teilweise historische Haushaltsakten nachvollziehen. Da die Haushaltssatzungen alle öffentlich sind, kann Herr Leis gerne selbst die Satzungen einsehen.   08.10.2012 / Te/s

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