Die Wasserrebellen von Königsbrunn


11.07.2013

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Leider ist die Berichterstattung in der Königsbrunner Zeitung mehr als nur einseitig.

Es wird immer wieder Herr Schöler aus der Stadtverwaltung zitiert.
 
Es dürfte zwischenzeitlich hinreichlich bekannt sein, dass Herr Schöler immer noch den Standpunkt der Stadtverwaltung verteidigt, auch wenn dieser durch Gerichtsurteile immer wieder als falsch erklärt wurde. Dem Bürger wird suggeriert, dass, wenn die tatsächlich bebaute Fläche als Berechnungsgrundlage der Satzung verwendet wird, alle Grundstücksbesitzer mehr bezahlen müssen. Das ist falsch!!
 
So sind die Aussagen „das werde mit Sicherheit höhere Beitragssätze geben“ zwar nicht unrichtig, Schöler vergisst aber dabei zu erwähnen, dass der Bürger für eine viel kleinere Fläche bzw. Quadratmeterzahl bezahlen muss. Bezeichnend ist dabei, dass er keine Zahlen nennen will. So profitiert der kleine Hausbesitzer sehr wohl von der Umstellung auf die tatsächlich bebaute Fläche.
 
Zur Verdeutlichung hier eine Berechnung mit fiktiven Zahlen, wobei nur der Preis der Herstellungskosten ausgetauscht werden muss. Das Verhältnis bleibt gleich. 
 
Bei 10 Grundstücken a 1.000 m² mit einer GFZ (Geschoßflächenzahl) von 0,8 sind 80.000 EUR an Herstellungsbeiträgen zu verteilen.
 
2 Grundstücke (Summe 1.600 m²) werden voll ausgenutzt, 8 nur zu jeweils 300 m² (Summe 2400 m²). Bei der geplanten Satzung kommen bei der "zulässiger Geschossfläche" 8.000 m² zur Berechnung, wobei sich ein Betrag von 10 EUR / m² ergibt.  
Folge daraus ist, dass derjenige, welcher seine Fläche voll nutzt, nur 16.000 EUR zu bezahlen hat, die anderen zusammen 64.000 EUR.

 
Bei Berechnung nach der "tatsächlich bebauten vorhandener Geschossfläche" von insgesamt 4000 m² ergibt sich ein Preis von 20 EUR / m². 
Folge daraus ist, dass derjenige, welcher seine Fläche voll ausnutzt, 32.000 EUR zu bezahlen hat, die anderen zusammen 48.000 EUR.
 
Die „Kleinen“ werden also um 16.000 EUR entlastet.
  
Peter Sommer
Vorstand

Bürgerbewegung Königsbrunn e.V.

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