Die Wasserrebellen von Königsbrunn


13.08.2012

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Die Stadtverwaltung hat bei den Wasserwerken einen Schuldenberg von 8 Mill. € angehäuft und der wehrlose Bürger soll jetzt zahlen.

8 Mill. € Fehlbetrag bzw. Fehlkalkulation bei einer Gesamtsumme von 19 Mill. €!! 

Wer hat sich hier um rund die Hälfte (ca. 42 %) der Gesamtsumme verkalkuliert?

Die Schuldigen bleiben unerwähnt. Hier sind Nachforschungen und Konsequenzen notwendig. Dazu kommen die Fehlinformationen: Es war von „kleinen“ Eurobeträgen die Rede. Ein Glücklicher, der 10.000 bis 50.000 € einen kleinen Betrag nennen kann. Der größte Teil der Königsbrunner Bürger wird dies nicht können.
 

Zudem:

1965 war mit Sicherheit noch kein Schuldenstand von ca. 15 Millionen DM erreicht. Aber gerade diese Bürger sollen nun den Löwenanteil bezahlen. Um mit der Stimme der Stadtverwaltung zu sprechen: Ist das vielleicht die viel erwähnte Bürgergerechtigkeit?
 

Es wird sich wahrscheinlich nicht mehr feststellen lassen, wo genau die fehlenden 8 Mill. € geblieben sind. Wichtig wäre nur zu prüfen: Ist dieser Fehlbetrag wirklich nur bei Wasser und Abwasser entstanden? Einer Verwaltung, die nicht in der Lage war, in 60 Jahren eine gültige Satzung zu erstellen, kann hier nicht mehr bedingungslos vertraut werden. Vielleicht wäre hier auch die staatliche Kommunalaufsicht gefordert.
 

Um die Schulden zu tilgen, wäre eine maßvolle Anhebung der Wasser- und Abwasser-Gebühren am sinnvollsten. Hier wäre jeder Bürger je nach Verbrauch gleichmäßig betroffen und in einigen Jahren wären die Schulden getilgt.
 

Jetzt ist der Stadtrat in der Pflicht:

Jede Satzung kann geändert werden. Wartet nicht erst wieder Jahre (bis nach der Wahl?) auf eine Entscheidung. Setzt euch nochmals zusammen, beratet und diskutiert die Satzung. Ich kann nicht glauben, dass der Rat wissentlich einer Satzung zustimmt, welche Bürger in die Schulden treibt, Betriebe und Arbeitsplätze gefährdet.

Der Stadtrat hat lange genug geschwiegen, jetzt ist Handeln angesagt. Die Königsbrunner Bürger erwarten dies.

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